Archiv der Kategorie: Film 2019 – Hoch im Norden

Das Weihnachtsmannmuseum in Mehamn

Es ist ganz oben. Wirklich ganz oben im Norden auf dem Festland von Europa. Raymond Tetlie  hat es zusammen mit seinem Bruder Odd-Einar in Mehamn erschaffen – das größte private Weihnachtsmannmuseum der Welt. An die 45.000 Exponate sind es. Der Nisse, der Santa Claus, der Weihnachtsmann, hier wird er gesammelt, geehrt. Und mit ihm alles, was so in der Vorstellung der Norweger, oder besser gesagt im Blickfeld der Brüder Raymond und Odd-Einar so alles dazu gehört… Die Fotos: Das Weihnachtsmannmuseum in Mehamn weiterlesen

Sæterstad Gård – Ziegenfarm und Käse

Nur ein paar Kilometer hinter der Grenze zwischen Schweden und Norwegen, mitten in den Bergen, an einem kleinen See, umringt von Bergen, die schroff und sanft zugleich sind und verziert mit Schneefeldern und Gletschern, da liegt Sæterstad Gård. 1980 hat Knut Kastnes die Farm gekauft und schließlich zusammen mit seiner Frau Siri Kobberrød eine Ziegenfarm aufgebaut. Inzwischen haben sie rund 180 dieser Vierbeiner, produzieren pro Jahr an die 10 Tonnen Ziegenkäse. Aber nicht nur das. Selbst gemachtes Brot gibt es jede Woche. Und Fisch. Artic Shar, Seesaibling. Ein sehr sehenswerter Ort. Hier sind ein paar Bilder: Sæterstad Gård – Ziegenfarm und Käse weiterlesen

Rüdiger, Tyson und ein gemeinsames Motorrad

Rüdiger mit wenigen Worten zu beschreiben ist eine schwierige Aufgabe. Er ist in Schwedens Motorradkreisen ein sehr bekannte Persönlichkeit. Nicht nur weil er einen Motorradladen in Ludvika (Mittelschweden) hat, sondern weil er schon davor in den 1970er Jahren vielen Bikern mit Ersatzteilen geholfen hat, die nur schwer zu bekommen waren. Dann ist Rüdiger einfach wegen seiner puren Erscheinung ein Original. Seine Ausstrahlung, wie er redet, seine Körpersprache. Schließlich gibt es noch Tyson. Tyson ist ein Pudel – und fährt immer mit Rüdiger mit. Auf dem Motorrad natürlich. Das ist das Wunderbare an meinem Beruf, dass ich solche Menschen treffen kann. Hab ihn mit meiner Kamera eingefangen. Tyson natürlich auch.

D A N K E

D A N K E für diesen sensationellen Zuspruch. Mein Film RUSSLANDS WEITEN hatte in den vergangenen Tagen eine durchschnittliche Einschaltquote von 21,1%. Das ist die beste Quote, die mir meine Zuschauer je geschenkt haben. Ich nehme das als zusätzliche Motivation für künftige Filme. Aktuell sind wir aus Spitzbergen zurück. In einer Woche geht es dann weiter auf die Shetland Isands, nach Nord-Norwegen und später in den hohen Norden Kanadas. Seid mir alle herzlich gegrüßt – Euer Thomas Junker

SVALBARD – Die Katze Kesha

Eigentlich darf es auf Svalbard keine Katzen geben. So sieht es das  Gesetz vor. Eigentlich. Und ja, es gibt auch keine Katzen. Weder in Longyearbyen, noch in Svea, auch nicht in Pyramiden. Und in Barentsburg? Nun, da ist die Geschichte so. Da gibt es diesen Vierbeiner, der sich laut der Einheimischen selbst als Ginger Artic Fox bezeichnet. Im Sommer taucht er in der Öffentlichkeit auf und ist sehr neugierig. Im Winter weiß offiziell so niemand, wo er sich aufhält. Der Sysselmannen, der Gouverneur von Svalbard, (der über die Einhaltung der Gesetze wacht) hat inzwischen auch die Existenz von Kesha zur Kenntnis genommen. Naja, und da es sich ja um einen Ginger Artic Fox handelt werden beide Augen zugedrückt! Fotos von Kesha: SVALBARD – Die Katze Kesha weiterlesen

SVALBARD – BARENTSBURG

Barentsburg ist neben Longyearbyen der einzige Ort auf Svalbard, wo es noch aktiven Bergbau gibt. In Barentsburg weiß man jedoch um die Endlichkeit dieser langen Tradition, deshalb wird am Aufbau des Tourismus gearbeitet. Allerdings in viel kleinerem Maßstab als in Longyearbyen. Es gibt nur ein Hotel  (ein richtig feines mit moderaten Preisen) in dieser russischen Siedlung, ein (aber was für eins!!!) Restaurant mit eigener Brauerei, eine eigene Band und ein eigenes Folkloreensemble (und das bei nur 450 Einwohnern!). Wir haben viele Geschichten gefunden. Es hat sich gelohnt. Impressionen von den Dreharbeiten: SVALBARD – BARENTSBURG weiterlesen

SVALBARD – Pyramiden

Es war ein viel zu kurzer Aufenthalt in Pyramiden, jenem Ort, der einst die größte russische Bergbausiedlung auf Svalbard war. Nach Kohle haben sie hier erfolgreich gegraben. Ertragreicher als in Barentsburg. Und wie dort wurde den Arbeitern versucht ein Umfeld zu schaffen, dass Normalität bringen sollte, soweit dies keine 1400 km vom Nordpol entfernt überhaupt möglich ist. Im Jahre 1998 wurde  die letzte Kohle gefördert, zwei Jahre später verschwand der letzte Arbeiter. Doch seit ein paar Jahren ist das Hotel in Pyramiden wieder geöffnet und man kann einige der alten Gebäude besichtigen. Jaroslava Skorikova ist die Managerin dort, hat uns viele Türen zum Filmen geöffnet. Hier ein paar Außenansichten aus der Geisterstadt. SVALBARD – Pyramiden weiterlesen