Unalaska – Netzwerke

Viele mögen bei dem Wort Netzwerke an gute und vor allem zahlreiche Kontakte denken. Oder an die inzwischen fast allgegenwärtige IT. Nun, auf der Pazifikinsel Unalaska gibt es noch die althergebrachte Definition, die der Fischer. Die Insel mit ihrem Hafen Dutch Harbor ist nicht nur der größte Fischereihafen der USA, sondern auch Heimatort vieler Krabbenfischer. Die Saison beginnt im Oktober. Bis dahin lagern viele Netze und Fangkörbe an Land. Netzwerke der besonderen Art: (mehr …)

THOMAS JUNKER UNTERWEGS – IRGENDWO IM NIRGENDWO DES PAZIFIKS

Seit dem 8. August bin ich mit meiner Assistentin Alexandra und der Kamera unterwegs im großen Reich des weltgrößten Meeres – dem Pazifik. Die Fläche des Ozeans beträgt rund 180 Mio. km², was rund 40 Prozent der gesamten Erdoberfläche und damit mehr als die Fläche aller Kontinente zusammen ausmacht. Viel Wasser. Viele Inseln. Viele sehr unterschiedliche Kulturen und Lebensentwürfe.

Da ist im Norden die Insel Unalaska, die zu den Aleuten zählt. Ab hier beginnt der Pazifik. Alles was südlich ist, wird dem Pazifik zugerechnet. Die Insel steht für eine grandiose, raue Landschaft; ist einer der Hauptstandorte für die Meeresfischerei im Pazifik. Besiedelt ist sie bereits seit über 9000 Jahren. Zweites großes Ziel ist die Insel Chichi-Jima. Die japanische Insel ist nur per Schiff von Tokio aus zu erreichen. Von dort kommen trotz der beschwerlichen Anreise viele Menschen auf die Insel, um eine Auszeit vom Arbeitsleben in Japan zu nehmen. Erst seit den 1830er Jahren ist Chichi-Jima besiedelt.

Mit Tahiti steuern wir schließlich eine klassische Südseeinsel an, die wohl alles hat, was viele Menschen als Paradies bezeichnen. Die nächste Station sind die Marquesas Inseln, die in einer 14-tägigen Reise nur mit einem kombinierten Transport- und Passagierschiff erreichbar sind. Die Familie Wong aus Tahiti hat in den 1950er Jahren begonnen, die Menschen auf den abgeschiedenen Inseln zu versorgen – sie machen es noch heute.

Der Pazifik hat in den letzten über 500 Jahren immer wieder große Seefahrer angezogen, auf deren Spuren wir zum Teil reisen werden. So besuchen wir auch die Nachfahren der Bounty-Meuterer, die auf Norfolk Island leben. Ihren Drang nach Unabhängigkeit bekommt heute Australien zu spüren, zu dem die Insel offiziell gehört. Von dieser Zugehörigkeit halten die meisten Inselbewohner gar nichts. Sie wollen eigenständig sein.

Schlusspunkt der rund 25.000 km langen Reise bildet Stewart Island. Mit dieser südlich von Neuseeland liegenden Insel endet der Pazifik. Südlich davon beginnt das Arktische Meer.

Die Begegnungen mit den Menschen und ihrem Alltagsleben entlang seines Weges werden dabei – wie bei all meinen Filmen für den MDR in den letzten 25 Jahren zuvor – Sinn und Zweck des Filmes Thomas Junker unterwegs – Irgendwo im Nirgendwo des Pazifiks sein.

 

THOMAS JUNKER UNTERWEGS – WELTENWANDEL TEIL 5

Am SAMSTAG (15. Juli) kommt der 5. Teil. Wieder um 19.50 Uhr im MDR natürlich. Afrika im Tiefflug mit wirklich wunderschönen Luftaufnahmen und aufschlussreichen Geschichten über das Alltagsleben. Und auch die Freunde wilder Tiere kommen nicht zu kurz. Und schließlich das große Finale – zusammen mit Steffen Müller über dei Alpen zurück nach Deutschland – so wie vor 20 Jahren mit den Motorrädern.

THOMAS JUNKER UNTERWEGS – WELTENWANDEL TEIL 4

Bevor ich zum Inhalt komme – DANKE an all meine wunderbaren Zuschauer für so eine große Beteiligung. 21,2 % Einschaltquote. Das hilft gewaltig für neue TV-Projekte! Und nun heute der 4. Teil. Lasst uns nach Brasilien reisen, in das gewaltige Amazonas Becken,  die Stadt Manaus sowie weiter nach Südafrika mit Kapstadt, Kunst & Wein sowie dem Start zum Tiefflug über Afrika. Heute um 19.50 Uhr im MDR. Dies ein kleiner Vorgeschmack: https://vimeopro.com/thomasjunker/thomas-junker-unterwegs

THOMAS JUNKER UNTERWEGS – WELTENWANDEL TEIL 3

THOMAS JUNKER UNTERWEGS – WELTENWANDEL Teil 3 – u.a. mit Geschichten aus San Francisco. Welches sind die touristischen Highlights? https://vimeopro.com/thomasjunker/thomas-junker-unterwegs   Wie es sonst in San Francisco aussieht, wie es Urs (Buschpilot am Muncho Lake, Kanada) und den Weinbauern in Kalifornien geht, dazu ein Wiedersehen mit einem 90-jährigen Mann, den wir 1998 auf dem Südpol getroffen haben und anderen feinen Geschichten aus den USA, Kanada und Brasilien sind im dritten Teil, den der MDR heute (12.07.2017) von 19.50 bis 20.15 Uhr ausstrahlt.

THOMAS JUNKER UNTERWEGS – WELTENWANDEL TEIL 2

Was für ein toller Zuspruch für den gestrigen ersten Teil – 18,5 % Einschaltquote. Ich danke meinem Publikum!!! Heute Abend um 19:50 Uhr geht es weiter. Für ein paar Augenblicke verbleiben wir noch in Russland. Eine Geschichte vom handelt vom Omul. Ein Fisch, der nur im Baikal See vorkommt. Wie sie ihn kalt räuchern erfahren wir in der Irkutska Fishka. https://vimeopro.com/thomasjunker/thomas-junker-unterwegs

Weitere Geschichten in Teil 2: Keksfabrik in Chejabinsk, die alte Markthalle in Novosibirsk, Baikal See, die Stadt Irkutsk, Reisen mit der Transsibirischen Eisenbahn, Wladiwostok am Pazifik und die Hoffnungen eines jungen Mannes, Alaska und Traumlandschaft um den Mount McKinley sowie der Schilderwald in Watson Lake, Kanada.

THOMAS JUNKER UNTERWEGS – WELTENWANDEL TEIL 1

THOMAS JUNKER UNTERWEGS – WELTENWANDEL Der MDR ist so frei und zeigt in dieser Woche  (vom 10. – 15. Juli) nochmals meine fünfteilige Reportage. Immer von 19.50 – 20.15 Uhr. Der Trailer zum Film ist hier
Rund 50.000 km: Russland, Alaska, Canada, die USA, Brasilien und Afrika einmal komplett von Kapstadt bis Kairo und schließlich durch die Alpen zurück nach Deutschland. Mit der Transsibirischen Eisenbahn, einem Geländewagen, den Motorrädern, auf kleinen und großen Amazonasbooten und im Kleinflugzeug. Immer auf den Spuren der eigenen Weltumrundung von 1996. Immer auf der Suche nach dem Wandel der Welt seit damals. Ich wünschen Euch viel, viel Spaß!