Charlotte, Sam & ihr Laden, der mehr ist als nur ein Supermarkt

„Wir sind jung und voller Energie und wir wollen das so!“ Charlotte Jenkinson lässt keinen Zweifel aufkommen, dass die Öffnungszeiten ihres kleinen Supermarktes zu viel sein könnten für sie und ihren Ehemann Sam. Der Laden ist an 7 Tagen die Woche immer mindestens von 7.30 – 18.30 Uhr geöffnet. Aber sie bieten nicht nur frisches Obst und Gemüse, Milchprodukte, Wurst und andere Artikel des täglichen Bedarfs. Sie sind zugleich die südlichste Lottoannahmestelle im Pazifik. Und sie kochen auch für einzelne, vor allem ältere Personen auf der Insel. Die bestellen das Essen am Morgen und holen es sich dann später am Nachmittag ab. „Wir kochen für sie, sie zahlen und haben ein warmes Essen für einen kleinen Preis. Das hilft allen.“ (mehr …)

Dave Goodin – Meister der Jadeskulpturen

Er ist einer von 380 auf Stewart Island – Dave Goodin. Am Strand von Oban, direkt am Wasser liegt seine Werkstatt. Hier schleift und poliert er, hier sägt und graviert er. Sein Material ist hauptsächlich Jadestein aus Neuseeland. Aber auch Knochen, Karneol, Holz und Steine bearbeitet er. Seine Kunst gibt er inzwischen auch an andere weiter. Im vergangenen Jahr kamen mehr als 200, denen er erste Schritte im Bearbeiten von Jade beigebracht hat. Hier sind Bilder aus seiner Werkstatt: (mehr …)

Stewart Island – unsere vorletzte Station

Und nun also Stewart Island. Südlicher wird unsere Reise durch den Pazifik nicht mehr gehen. Geht auch nicht. Denn das nächste was gen Süden kommt, ist die Station McMurdo in der Antarktis. Von Tahiti aus haben wir via Auckland und Christchurch den Weg auf diese Insel genommen, die von der Fläche her so groß wie Berlin ist. Allerdings leben hier nur 380 Insulaner. Alle in der kleinen Ortschaft Oban. Erste Eindrücke sind hier: (mehr …)

Und dann war da noch Bora Bora

Bleibt noch der krönende Abschluss einer jeden Reise durch die Marquesas Inseln mit der Aranui 5 – ein Tag in Bora Bora. Auf die Sonne müssen wir bis zum Abend ein wenig verzichten. Macht nix, es ist eh immer warm. Also fahren wir mit einem kleinen Boot durch die Lagunen der Insel und seiner Atolle. Tauchen ist da nie ein Problem. Die Aussicht auf die Tierwelt faszinierend. Rochen, kleine Haie und Spaß für alle Taucher und Schnorchler beim Sichten  diverser kleiner Fische. Und die Aussicht an Land? Im Zentrum die Hauptinsel mit ihrem erloschenen Vulkan. Außen auf den Atollen reihen sich die internationalen Hotels mit ihren Bungalows auf Stelzen dicht an dicht. Paradies? Ganz wie man es sehen will. Auf der Reise in den letzten 14 Tagen habe ich für mich das woanders gefunden.

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Pure Mannschaftsmusik

Auf der Aranui 5 ist vieles anders. Es ist halb Fracht-, halb Passagierschiff. Und alle zwei Tage, abends um 21 Uhr, kommt die handgemachte Musik von denen, die tagsüber ganz normal ihren Job im Frachtraum, der Küche, im Service, auf der Brücke oder wo auch immer verrichten. Sie lieben ihre Musik, die voller Geschichten über die Marquesas und Französisch-Polynesien sind. Und sie lassen alle an Bord daran teilhaben.

 

 

 

Aranui – Be- & Entladen auf hoher See

In den 1960er Jahren hat die Familie Wong aus Tahiti begonnen, die Menschen auf den abgeschiedenen Marquesas Inseln zu versorgen – sie machen es noch heute. Waren es früher reine Frachtschiffe, die all das brachten, was die Menschen auf den Inseln nicht selber herstellen und produzieren konnten, so kommen inzwischen auch Passagiere mit. 199 sind dieses Mal mit auf der Aranui 5. Und sie können erleben, wie schwer es ist, die Fracht zu löschen, wenn es keinen richtigen Hafen gibt. Wenn die Güter auf hoher See per Kran auf eine platte Barke gehoben werden. Wenn diese wiederum mit den Wellen beim Umladen am Kai kämpft. Bilder von mehreren Stationen entlang des Weges durch die Marquesas Inseln.

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