Am Donnerstag ist es endlich soweit…

Eigentlich sollte unser Expeditionsauto schon längst auf dem Weg nach Zentralasien sein. Aber auf Grund vieler kleiner Umstände geht die Reise für unseren fahrbaren Untersatz erst an diesem Donnerstag los.

Was bereits feststeht ist die grobe Route. Wir werden zuerst in Bischkek (Kirgistan) sein, dann via Talas, dem Ferganatal (Usbekistan) und Buchara den Aralsee ansteuern. Anschließend über Duschanbe (Tadschikistan) in die Pamir-Region fahren und schließlich zurück nach Kirgistan zu den hohen Bergen des Tian-Shan-Gebirges.

Durch das verwegene Herz Zentralasiens – der neue Filmtitel verrät…

Es geht weiter…

… wohin es demnächst geht: Kirgistan, Usbekistan und Tadschikistan. Von der Wüste um den fast ausgetrockneten Aral-See bis ins Tian Shan- und Pamir-Gebirge. Elf geballte Expeditionswochen. Am 9. August startet die Filmreise von Thomas Junker und seinem Filmpartner Matthias Kofahl. Ende November ist die fünfteilige Reportage im Fernsehen zu sehen. Natürlich zuerst beim MDR.

Alle weiteren Informationen über Durch das verwegene Herz Zentralasiens können Sie ab sofort hier finden. Die beiden Filmemacher werden ausführlich darüber berichten, was vor und hinter der Kamera passiert. Schon am kommenden Montag (2. Juli) wird unser Expeditionsauto bereits auf die Reise nach Zentralasien geschickt.

Schauen Sie ab und an mal rein. Es wird sich lohnen.

Rückblick auf mehr als 20 Jahre Weltreisen mit der MDR-Kamera – Ein Versprechen an den Freund war der Ausgangspunkt für alle Filme…

Ab dem 1. Dezember wird Thomas Junker an dieser Stelle viele Informationen sowie Hintergrundgeschichten rund um seine Filme präsentieren. Woche für Woche mit vielen Fotos und spannende Anekdoten aus dem Nähkästchen des Filmemachers.

Hier schon einmal eine Geschichte vorab. Die, wie alles anfing.

Es war das Jahr 1990, der Sommer ging dem Herbst entgegen. Der MDR war noch nicht gegründet, geschweige denn auf Sendung. Ich war in der Nähe von Zürich bei Ruedi, einem meiner besten Freunde. Es war seine Abschiedsfeier, hatte er doch beschlossen, mit Frau, Kind und Hund nach Karachi (Pakistan) zu ziehen. Die Jahre zuvor waren wir oft mit den Motorrädern durch Europa gezogen, nach Spanien und Portugal, über viele Alpenpässe, nach Italien und Frankreich.

Der Abend war so fröhlich, wie ein Abschied sein kann, wenn man sich für die freut, die in die Ferne ziehen und dort eine neue Welt entdecken können. Trauer kam auch auf, bei denen, die zurück blieben, vor allem bei den Eltern. In Vorinternetzeiten war Kommunikation in ein solch entferntes Land noch schwierig und mühsam, manchmal für viele Tage auch unmöglich. Telefonleitungen brachen gern einmal zusammen und wurden erst Tage später geflickt. Und Briefe brauchten eine halbe Ewigkeit. Rückblick auf mehr als 20 Jahre Weltreisen mit der MDR-Kamera – Ein Versprechen an den Freund war der Ausgangspunkt für alle Filme… weiterlesen