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Weltenwandel – das Musikvideo zum Film

Ja, es dauert noch bis zum 8. August, bis es endlich wieder in die Welt hinaus geht. Aber mit der Kamera war ich bereits in den vergangenen Tagen unterwegs. Peter Eichstädt, mein Filmmusiker, hat für den neuen Film Thomas Junker unterwegs – Weltenwandel einen eigenen Song geschrieben, der von Mariamu gesungen wird. In Potsdam habe ich nun die beiden Musiker getroffen. Herausgekommen sind viele Aufnahmen. Wir werden jedoch nicht an einem Stück das Video zum Song veröffentlichen, sondern dieses Video Stück für Stück mit neuen Bildern anfüllen. Heute gibt es den puren Song. Dann folgen Woche für Woche neue Szenen von den Dreharbeiten mit den beiden Musikern. Wenn wir schließlich am 8. August zu den eigentlichen Dreharbeiten von Weltenwandel aufbrechen, wird der komplette Song mit Peter Eichstädt und Mariamuzu sehen sein. Allerdings ist das noch nicht das Ende. Denn während der Weltumrundung werden wir alle paar Tage Bilder von unterwegs in das Musikvideo einbauen. Am Ende der Reise haben wir schließlich ein Musikvideo mit den besten Szenen von den Begegnungen mit den Menschen entlang unserer Wege und von den Musikern. Hier ist der Song:

Und das sind Fotos von den Dreharbeiten:

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Von dieser Welt – Die erste Filmreise: Zum Dach der Welt

Es war das Jahr 1991. Zu zweit mit zwei Motorrädern. Noch mit reichlich wenigen Erfahrungen: Griechenland, Türkei, Iran und Pakistan. Und dort bis hinauf auf den 4830 m hohen Khunjerab Pass im Karakorum Gebirge. Fotos gibt es leider nicht viele, meine ganze Aufmerksamkeit galt damals meiner ersten großen Filmarbeit.

Die Bilder stammen alle aus Pakistan. Da ist der Filmemacher am Grenzstein zu China. Dieser steht oben am Khunjerab Pass. Gerne hätte die Reise damals weiter gen China und Tibet gehen dürfen. Gewollt hätte ich gerne, nur die chinesischen Behörden hatten was dagegen. Es sollte noch 10 Jahre dauern, bis ich an selber Stelle die Grenze überqueren durfte. Im zweiten Foto ist Harald Hornig, mein Mitstreiter auf dieser Motorradreise, im Kreise pakistanischer Handwerker zu sehen.
Fotos 3 + 4 – Mädchen aus dem gebirgigen Norden Pakistans. Gefolgt von einem Bild aus Dara. In jenem Jahr 1991hat sich fast noch niemand für die Stammesgebiete entlang der Grenze zu Afghanistan interessiert. Dabei waren sie damals schon Rückzugsgebiet für Krieger. Und wir mussten kurz vor Einfahrt in die Stammesgebiete ein Dokument der pakistanischen Regierung unterschreiben. In jenem stand, dass in den Stammesgebieten die pakistanische Regierung keine Macht hätten. Deswegen uns auch keiner helfen könne, wenn uns dort etwas passieren sollte. Das Dorf Dara lebte einst, und wohl heute immer noch, von der Herstellung von Waffen. Von fast jedem Gewehr und jeder Pistole werden dort Nachbauten angefertigt. So viele, wie man bestellen möchte. Inklusive Munition. Wir durften das alles drehen.
Das vorletzte Bild zeigt den Filmemacher mit seiner BMW GS 100 PD. Am Bein eine „vorsintfluliche“ Version der heutigen Actioncams. Die Koffer noch aus absolut bruchfähigem Plastik. Wir waren noch ohne große Erfahrung. Aber angekommen sind wir.
Das letzte Foto zeigt den Innenhof der pakistanischen Grenzpolizei in Balutschistan (Grenze zum Iran). In Ermangelung an Rasthäusern durften wir dort übernachten!

Pressefotos